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Eiweiße, auch Proteine genannt, gehören neben Kohlenhydraten und Fetten zu den drei Hauptnährstoffen, die der Körper braucht. Tierisches Eiweiß steckt unter anderem in Fleisch, Fisch, Eiern und Milch, pflanzliches zum Beispiel in Samen, Pilzen, Getreide, Nüssen und Hülsenfrüchten wie Linsen oder Erbsen.

Wie viel Eiweiß solltest du täglich zu dir nehmen?

Mit einer ausgewogenen Ernährung kommt man problemlos auf die Proteinmengen, die unser Körper braucht: ein knappes Gramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. Eiweiß sorgt für ein anhaltendes Sättigungsgefühl, während Kohlenhydrate schon nach kurzer Zeit wieder ein Hungergefühl erzeugen. Ältere und kranke Menschen benötigen 1,2 bis 1,5 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht, um die Mobilität und Funktion ihrer Muskulatur zu erhalten. Auch für Leistungssportler und Schwangere gelten etwas höhere Mengen. Bei Übergewicht (75 Kilo bei nur 1,65 Meter Körpergröße) reichen 65 Gramm Eiweiß.

Welche Aufgaben haben Eiweiße in deinem Körper?

Im Körper sind Eiweiße zum Beispiel an der Bildung von Muskeln und Knochen beteiligt. Außerdem transportieren sie lebenswichtige Stoffe. Gebildet werden Proteine aus sogenannten Aminosäuren, die in unzähligen Kombinationen zu Eiweiß-Molekülen verkettet und gefaltet werden. In diesen Bereichen spielen Eiweiße eine wichtige Rolle:

 Transport von Fett und Sauerstoff

 Aufnahme von Eisen

 Muskelfunktion

 Reparatur defekter Zellen

 Gesundheit von Nägeln und Haaren

 Herstellung von Bindegewebe und Knorpeln

Worin besteht der Unterschied zwischen pflanzlichen und tierischen Eiweißen?

Welche Eiweiße sind gesünder?

Grundsätzlich enthält Eiweiß in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln alle neun essenziellen Aminosäuren. Es gibt aber Unterschiede:Eiweiße tierischen Ursprungs enthalten eine höhere Menge Aminosäuren und gleichen in der Zusammensetzung dem menschlichen Körperprotein stärker als pflanzliche Eiweiße. Je mehr ein Eiweiß den menschlichen Proteinen ähnelt, umso höher ist seine sogenannte biologische Wertigkeit. Der Körper kann das Eiweiß dann einfacher verwerten und in körpereigenes Protein umbauen.Gesünder ist dennoch der Verzehr von Eiweiß pflanzlichen Ursprungs, denn pflanzliche Eiweißquellen enthalten viele gesundheitsfördernde Substanzen wie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Allerdings stecken nicht alle Eiweiße, die wir benötigen, in allen Pflanzen. Daher kommt es bei einer rein pflanzlichen Ernährung darauf an, viele unterschiedlichen Pflanzen zu essen.

Für eine ausgewogene Ernährung empfehlen wir:

 ein Drittel tierisches Eiweiß Dabei sollte man auf verarbeitetes Fleisch möglichst verzichten und eher Fisch und helles als rotes Fleisch verzehren.  zwei Drittel pflanzliches Eiweiß Gesunde und günstige Proteinquellen, auch im Rahmen einer fleischlosen Ernährung sind Hülsenfrüchte wie Lupinen, Kichererbsen, Linsen und Bohnen.

31. Mai 2022
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