„Für mich ist es ein ganz neues Lebensgefühl“

Ich bin 45 Jahre alt und lebe mit meinem Sohn in Kronshagen. Meine Probleme mit einer Blasenschwäche begannen nach seiner Geburt vor elf Jahren. Obwohl ich damals ganz normal an der Rückbildung teilgenommen habe, wurde es leider nicht besser. Auch ein Hilfsmittel zur Stärkung des Beckenbodens, das ich von meiner Frauenärztin bekam, brachte bei mir keinen Erfolg.

Im Jahr 2020 wurde mir schließlich ein TVT-Band eingesetzt. Das sorgte zunächst für eine deutliche Besserung. Nach etwa eineinhalb bis zwei Jahren bemerkte ich jedoch, dass die Beschwerden langsam zurückkamen. Ich hatte wieder häufiger Harndrang und verlor beim Husten, Niesen oder Lachen unkontrolliert Urin.

Dann entdeckte ich das Beckenbodentraining bei Mypelvi. Seit inzwischen gut eineinhalb Jahren trainiere ich regelmäßig auf dem Pelvi – und ich bin wirklich rundum zufrieden. Meine Beschwerden haben sich deutlich verbessert: Ich muss nicht mehr ständig zur Toilette und auch beim Husten, Niesen oder Lachen passiert nichts mehr. Ich kann wieder ganz normal Sport machen, ohne ständig aufpassen zu müssen.

Vorher habe ich oft überlegt, ob ich noch einmal schnell zur Toilette gehen sollte, bevor ich das Haus verlasse. Unterwegs musste ich immer wissen, wo sich die nächste Toilette befindet. Teilweise habe ich sogar weniger getrunken, obwohl das natürlich überhaupt nicht gesund ist. Heute kann ich einfach losgehen, mehrere Stunden entspannt unterwegs sein und meinen Alltag wieder unbeschwerter genießen. Für mich ist das ein ganz neues Lebensgefühl.

Auch die Anwendung ist unkompliziert. Meine Termine kann ich ganz einfach online über die App buchen. Vor dem ersten Training habe ich eine ausführliche Einweisung erhalten und bei Fragen kann ich mich jederzeit an die Trainerinnen wenden. Man wird nicht allein gelassen, sondern fühlt sich wirklich gut betreut und an die Hand genommen. In regelmäßigen Folgegesprächen wird außerdem gemeinsam geschaut, welche Fortschritte es gibt und ob die Intensität angepasst werden sollte.

Mittlerweile merke ich sogar selbst, wann es wieder Zeit für eine Sitzung ist – als würden meine Muskeln sagen: „Jetzt könnte ich mal wieder auf den Pelvi.“ Für mich gehört das Training deshalb genauso selbstverständlich dazu wie regelmäßiger Sport.

Über Blasenschwäche wird leider viel zu wenig gesprochen. Nach der Rückbildung ist das Thema für viele Frauen scheinbar erledigt – selbst wenn die Beschwerden bleiben. Dabei muss man sich nicht einfach damit abfinden. Meine persönliche Erfahrung mit dem Pelvi ist durchweg positiv. Ich würde das Training jederzeit weiterempfehlen und jedem mit ähnlichen Beschwerden raten: Probiert es einfach einmal aus!