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Mrs.Sporty Mannheim spendet an Lebenshilfe Mannheim

Mrs. Sporty unterstützt Lebenshilfe


Mannheim. Für ein dickes Plus auf dem Spendenkonto der Lebenshilfe Mannheim sorgt jetzt Giuseppe Randisi, Inhaber zweier Mannheimer Filialen der Fitnesskette Mrs. Sporty. 2250 Euro übergab der Unternehmer auf dem idyllischen Reiterhof Moser in Sandhausen . Randisi kam zusammen mit einem kleinen Stab an Mitarbeiterinnen und Mitgliedern, die auch den Inhalt ihrer "Kaffeekasse" für den guten Zweck zur Verfügung stellten.
„Wir wollen nicht einfach nur das Geld bringen, wir sind auch interessiert an dem, was die Lebenshilfe leistet“ so Randisi. Der drahtige Geschäftsmann ist begeistert vom Therapeutischen Reiten, denn als ausgebildeter Physio- und Manualtherapeut ist ihm Bewegung nicht fremd. Sein Slogan: „Lebenshilfe ist anders, mit Herzblut und keine temporäre Angelegenheit“. Randisi, in Mannheim geboren mit sizilianischen Wurzeln, engagierte sich bereits für mehrere soziale Einrichtungen in Mannheim.
Die Spende fließt in die pferdegestützte Therapie in kleinen Gruppen von zwei bis drei Bewohnern mit geistiger Behinderung der Lebenshilfe Mannheim. Die Lebenshilfe hat auf dem Moserhof drei ausgebildete Therapiepferde, darunter der Friese „Thibor“ von Xavier Naidoo, der ohne zeitliche Begrenzung für die Kosten des Tieres aufkommt. Unsere Bewohner nehmen das Arbeiten am Pferd gut an“ berichtet Gabriele Capelle, Wohnbereichsleiterin der Lebenshilfe Mannheim. Sie kam zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Trautmann, selbst passionierter Pferdeliebhaber und langjähriger Reiter. Begleitet wurde Capelle von Bewohnerinnen, die aktuell die pferdegestützte Therapie erfolgreich in Anspruch nehmen. Diese Therapieform führt behinderte Menschen an das Pferd heran. Sie lernen beim Bürsten, Füttern oder Streicheln den Umgang mit dem Tier. Ebenso wird das Selbstbewusstsein der meist zurückhaltenden Menschen gestärkt, in dem sie das geduldige Pferd liebevoll führen. Durch das Streicheln des warmen Pferdefells werden Ängste und Zurückhaltung bei den Menschen mit geistiger Behinderung abgebaut und die körperliche Bewegung fördert das Wohlbefinden. „Nachteil dieser Therapie ist der hohe finanzielle Aufwand“ erklärte Capelle. Man benötige zusätzliche Fahrdienste, "die unsere Bewohner von den Werkstätten außerplanmäßig abholen. Denn nach einem Arbeitstag sind sie nicht mehr in der Lage, an einer Therapie teilzunehmen." 
Randisi und Capelle sind ganz sicher, dass diese neue Kooperation lebendig bleibt. Es haben sich inzwischen bereits mehrere Frauen aus dem Mitgliederbereich gemeldet, die gerne Handarbeiten fertigen, um diese bei den Lebenshilfe-Festen zu verkaufen. Der Erlös kommt dem Konto der pferdegestützten Therapie zu Gute. (red)

Pressemitteilung Mannheimer Morgen, Mittwoch, 18.03.2015

Frau Capelle (Lebenshilfe Mannheim), Giuseppe Randisi (Inhaber Mrs.Sporty Mannheim), Alicia Herce (Clubmanager), Therapiepferd Thibor

04. April 2015
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