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Wenn der innere Schweinehund ruft...

Den inneren Schweinehund überwinden

Wir setzen uns gerade am Anfang des Jahres gerne neue Ziele.

Das "ideale Ich" soll mindestens drei Sporteinheiten pro Woche machen, auf Süßigkeiten verzichten, 10.000 Schritte pro Tag machen, freie Zeit soll zur Selbstoptimierung genutzt werden und, und, und…

Wenn wir uns das alles so vornehmen, macht unser "reales Ich" oft irgendwann nichts mehr davon.

Diese Reaktion auf Vorsätze kann einem total unlogisch vorkommen, gerade dann, wenn die Vorsätze Dinge sind, die wir wirklich gerne tun wollen – also eigentlich nichts, wozu wir uns zwingen müssten.

Jeder kennt das vermutlich. Man nimmt sich etwas vor und wenn es dann soweit ist, kommt einem irgendetwas in die Quere. Obwohl das Ganze einem ein wirkliches Anliegen ist, hindert irgendetwas uns daran aktiv zu werden und dran zu bleiben.

Ist der innere Schweinehund schuld?

Von dem sogenannten Schweinehund wird oft gesprochen. Wir sind davon überzeugt, dass da irgendein Teil in uns sein muss, der uns boykottiert, der unser Glück und unsere Entwicklung verhindern will – ein innerer Schweinehund, den man bekämpfen muss.

Kein sehr hilfreicher Gedanke!

Diese Art von innerem Widerstand ist völlig normal und sehr menschlich. Es ist ein Zeichen, dass unser inneres System für unsere Sicherheit und unser Überleben sorgt. Und ein Zeichen dafür, dass wir gerade dabei sind, unsere sichere Komfortzone zu verlassen und zu wachsen. Der “innere Schweinehund” möchte uns nur vor möglichen “Gefahren” schützen, die dabei auftauchen könnten.

Der Hund ist also eigentlich kein Schwein, sondern mehr so etwas wie ein innerer Wachhund.

Aus diesem Grund taucht dieser Widerstand auch bei Aktivitäten auf, die uns guttun und Freude machen. Bei Aktivitäten, die in unserer Wachstumszone liegen und wenn wir uns viel Neues auf einmal vornehmen. Vor allem dann, wenn ein gewisser Unsicherheitsfaktor im Spiel ist, was zumindest aus der Sicht unseres inneren Wachhundes oft der Fall ist.

Wie können wir mit unserem inneren Schweinehund/Wachhund besser umgehen und trotz Widerstand tun, was wir tun möchten und uns vorgenommen haben?

Verabschiede dich von großen Vorsätzen und verpflichte dich zu deinem persönlichen Minimum! 

-        Statt sich viel vorzunehmen und dann nichts zu tun, nehme dir lieber wenig vor.

-        Statt zu versuchen, alles so zu tun wie du meinst es tun zu müssen, tu das, was du tun kannst.

-        Verpflichte dich zu einem Minimum – auch wenn das nicht perfekt ist!

-        Starte z.B. erst mit einer Sporteinheit pro Woche, anstatt direkt mit drei Einheiten loszulegen.

-        Du wirst merken mit welcher Leichtigkeit und ohne inneren Widerstand diese eine Sporteinheit pro Woche für dich möglich ist. Manchmal werden es dann zwei Einheiten pro Woche und manchmal sogar drei, nur zu der einen verpflichtest du dich.

Wie findet man sein persönliches Minimum? 

Ganz einfach, es ist das, was du wirklich bereit bist zu tun. Es gibt ein Pensum, das wirklich immer geht.

Beginne z.B. mit einem 5 Minuten Express Workout jeden zweiten Tag.

Klingt im ersten Moment vielleicht sinnlos oder lächerlich, aber es ist wesentlich besser, dieses Minimum zu tun, als gar nichts. Du kannst dieses Minimum auf alle deine Ziele ausrichten, seien es täglich ein paar Minuten an einem neuen Projekt arbeiten, ein paar Minuten etwas Neues lernen oder ein paar Minuten zu meditieren.

Es hat einen Effekt. Mehrere Effekte sogar:

     

  1. Es fühlt sich wesentlich besser an, Mini-Verpflichtungen einzuhalten als größere Vorsätze immer wieder auf morgen zu verschieben.  Es entsteht das Gefühl, wenigstens irgendetwas getan zu haben statt dem „wieder-nicht“ Frust.
  2. Du hast tatsächlich irgendetwas getan. Und bekanntlich summieren sich selbst Kleinigkeiten.
  3. Und das ist das Beste daran: Es reicht oft diese kurze Zeit aus, um den inneren Widerstand zu überwinden und von ganz alleine Lust auf mehr zu bekommen. Wir erziehen unseren inneren Wachhund und er merkt quasi “Ah, das ist sicher. Das tut mir gut. Da können wir ruhig mehr von machen.”
  4.  

 Also: Zu welchem Minimum wirst du dich heute verpflichten?

 

Übrigens: Deine Mrs.Sporty Hannover Trainer unterstützen dich bei deinem ersten Schritt in dein persönliches Minimum.

 

 

Geschrieben von Eva Kostka

22. Januar 2021
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