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Krankheitsverläufe mit den richtigen Nahrungsmitteln positiv beeinflussen

Gesund essen

Heutzutage ist es normal, dass wir selber bestimmen wann wir was und wieviel davon essen. Auch die Forschung weiß inzwischen, dass Nahrungsmittel einen großen Markt in der Gesellschaft einnehmen. Die Folge ist, dass die Lebensmittel-Testverfahren den gleichen Stellenwert wie bei Medikamenten einnehmen. Wir Endverbraucher bekommen dies an letzter Stelle mit, wenn die Produkte. die wir kaufen, mit einem Qualitätssiegel versehen sind. 

 

Die weltweit größten Krankheiten sind Krebs, koronare Herzerkrankungen, Schlaganfall, Diabetes, Übergewicht und Neurodegenerative Erkrankungen. Ist es nicht sinnvoll den Diagnosen präventiv vorzubeugen anstatt sie später mit Medikamenten zu heilen (sofern dies möglich ist)?

 

Dr. Med. William W. Li schreibt. „Gesundheit ist ein variabler Zustand, der durch eine ganze Reihe wunderbarer Verteidigungssysteme in unserem Körper geschützt wird, die vom ersten bis zum letzten Tag unseres Lebens aus allen Rohren feuern, damit unsere Zellen und Organe reibungslos funktionieren.“

 

Er beschreibt dieses Verteidigungssystem auf 5 Ebenen:

1.    Angiogenese (Blutgefäßsystem)

2.    Regeneration (Stammzellen)

3.    Bakterien und Darmflora

4.    DNA Schutz

5.    Immunsystem

 

Gute Ansätze um alle fünf Bereiche „gesund“ zu halten und die nötige Energie zu geben, sind das Nichtrauchen, moderate Bewegung, Zuckerverzicht und der Verzicht auf rotes Fleisch. Doch dies ist nur ein Teil der Lösung – wieso also nicht Lebensmittel gezielt einsetzen, um Krankheiten vorzubeugen?

 

Schauen wir uns unser Blutgefäßsystem (Angiogenese) an: Sie funktioniert wie ein Dimmer einer Lampe. Sie schaut, ob unser Körper neue Blutgefäße braucht, z. B. bei einer blutenden Wunde oder bei sportlicher Betätigung: Blut muss dorthin transportiert werden, um den darin enthaltenden Sauerstoff in die Muskulatur zu bringen.

Gesundheitsschädlich wird die Angiogenese dann, wenn Fettzellen mit Blutgefäßen versorgt werden müssen oder Enzyme in Gelenken aus den Blutgefäßen freigesetzt werden (bspw. bei Rheume oder Arthrose. Auch das Wachstum von Krebszellen kann durch eine hohe Angiogenese angekurbelt werden.

 

Welche Lebensmittel sind folglich gut und bewahren unsere Blutgefäßproduktion im Gleichgewicht?

 

Soja ist die Nummer eins! 10g pro Tag entsprechen einer Tasse Sojamilch und können das Risiko für Koronare Herzerkrankungen um 16% senken. Außerdem ist die Chance an Krebs wieder zu erkranken um 32% geringer, nimmt man die empfohlene Tagesmenge zu sich.

 

Tomaten, vor allem ihre Haut, enthalten pflanzliche Stoffe, die bei einer Menge von 450 – 700 ml Tomatensauce pro Woche, das Risiko von Prostatakrebs um 30% senken kann. Am besten dafür eignen sich Cherrytomaten, San Marzano und Mandarin Tomaten. 

 

Brokkoli benötigt nur 350g in der Woche um das Lungenkrebsrisiko um 28%, das Brustkrebsrisiko um 17% und das Risiko für Eierstockkrebs um 33% zu senken.

 

Kernobst, wie Pfirsiche, Pflaumen, Nektarinen, Aprikosen, Kirschen, Mango und Litschi, geben in verschiedenen Studien an, das Risiko an Speiseröhrenkrebs zu erkranken um 66% zu senken. Die Pflaume ist dabei übrigens dreimal effektiver als Pfirsiche. Es reicht 2 mittelgroße Früchte pro Tag davon zu essen, was dem täglichen Obstbedarf der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gleich kommt.

 

„An apple a day keeps the doctor away“ reicht nicht ganz aus. Zwei Äpfel am Tag können allerdings Risikofaktoren senken. Die besten Sorten sind: Granny Smith, Red Delicious und Renette.

 

30 g Beeren am Tag senken das Risiko für Lungenkrebs um 22%, 100 g die Woche bei Frauen das Risiko für Brustkrebs um 31%.

 

Käse, Schinken wie auch Hähnchenkeulen liefern in Studien ebenfalls positive Ergebnisse. Allerdings beinhalten sie auch viel Natrium und gesättigte Fettsäuren, deswegen sollten diese Lebensmittel nur in Maßen gegessen werden. 

 

Beim Trinken wissen wir alle das Wasser die unangefochtene Nummer eins ist. Doch auch Tee ist je nach Ernte, Zubereitung und Lagerung voll von pflanzlichen Nährstoffen, die unserem Blutsystem helfen. 

 

 

Wie man sieht braucht es keine großen Einkäufe, um gesund zu leben und unseren Körper beim gesund bleiben zu unterstützen. Wieso also nicht beim nächsten Einkauf in der Obst und Gemüseabteilung zugreifen und sich selbst etwas gutes tun?

22. November 2020
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