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Cellulite - kleine Dellen mit großer Wirkung

Cellulite betrifft uns „fast“ alle

 Ca. 80-90 % der Frauen haben Cellulite, also ein Thema mit dem sich viele Frauen beschäftigen. Ob jung oder alt, die Frau von nebenan und ja auch Stars und Models haben Cellulite.

Durch die ständige Konfrontation mit unrealistischen Schönheitsidealen über TV, Zeitschriften und in letzten Jahren vor allem über Social Media, haben sich in unseren Köpfen Bildern von “perfekten“ Frauen mit “perfekten“ Körpern natürlich ohne Cellulite manifestiert. Man geht in den Vergleich, es entsteht Unzufriedenheit über die eigene “Unperfektheit“ und man fängt an, sich aus Scham einzuschränken.

Der Rock darf bloß nicht zu kurz sein, damit die Dellen an den Beinen nicht zum Vorschein kommen und im Strandurlaub wird in einer verkrampften Position auf dem Badetuch verharrt, um die lästigen Dellen nicht zum Vorschein zu bringen.

Ganz Gegenteilig, hat sich vor ein paar Jahren über Social Media eine Bewegung namens Body Positivity gegründet, die sich gegen die unrealistischen Schönheitsideale richtet und für mehr Realität auf Instagram und Co. sorgt. Somit zeigen Frauen voller Selbstbewusstsein Cellulite, Dehnungsstreifen und die sonst versteckten Röllchen und inspirieren Frauen zu mehr Selbstliebe. 

Ein großartiger Schritt nach vorne!

„Alle Körper sind schön“ und „du musst deinen Körper nur lieben lernen“

Aber auch das ist besser gesagt als getan, denn damit geht auch ein enormer Druck einher. Die andauernde Aufforderung, vermeintliche Makel schön finden zu müssen, ist mit genauso viel Druck belastet, wie einen makellosen Körper aufweisen zu müssen.
Beides sind Fixierung auf physische Merkmale und sollten in ihrem Stellenwert vielleicht ein wenig nach unten rutschen.

Also entspannen wir uns erstmal und ärgern uns nicht, weil wir unsere Cellulite nicht lieben lernen oder mit Hochdruck hinterher sind etwas gegen die Dellen zu tun.

Finde für dich heraus, wie wichtig es für dich ist etwas dagegen zu tun oder auch nicht.
Also Cellulite ist normal und wir sind nicht alleine da draußen, 9 von 10 Frauen haben sie sogar.

Was genau ist denn Cellulite?

Als Cellulite wird die dellenförmige Oberfläche vor allem an Oberschenkel, Oberarme, Po und Bauch bezeichnet, die in der Regel bei Frauen auftritt. In der tiefsten Schicht, der Unterhaut, befinden sich Bindegewebe, Blut- und Lymphgefäße, Haarwurzeln, Nerven, Drüsen sowie Fetteinlagerungen. Das sogenannte Unterhautfettgewebe isoliert gegen Kälte, bietet Energiereserven und schützt Knochen und Organe gegen Stöße, allerdings verursacht es auch Cellulite. Unser Bindegewebe umschließt das Unterhautfettgewebe so, dass regelmäßige Fettkammern vorliegen. Weil das Bindegewebe bei Cellulite geschädigt ist, kann es das Fettgewebe nicht straff genug einbetten. Die kleinen Fettpakete drücken sich durch das lockere Bindegewebe bis an die Hautoberfläche, wie bei einer Matratze durch die sich die Füllung abzeichnet. Weil jeder die schützende Fettschicht in der Haut hat, haben auch schlanke Frauen Cellulite. Von Natur aus ist das Bindegewebe von Frauen, welches die wärmenden und schützenden Fettzellen der Unterhaut umgibt, weicher und lockerer als bei Männern. Man scheint vergessen zu haben welcher natürliche Sinn dahinter steckt: Die Fettpolster dienen als Reserve für Schwangerschaft und Stillzeit. Das lockere, weibliche Bindegewebe, ermöglicht der Haut sich während einer Schwangerschaft enorm zu dehnen.

Bei Cellulite unterscheidet man zwischen drei Formen, von schwach bis ausgeprägt. So gibt es die Dellen, die man sieht, wenn man sich in die Haut kneift, Dellen, die nur beim Stehen zu sehen sind, und dann die Dellen, die auch im Liegen sichtbar werden.

Ob wir Cellulite bekommen oder nicht, ist zu großen Teilen genetisch bedingt, da die Gene über die Festigkeit des Bindehautgewebes mitentscheiden. Weitere Einflussfaktoren sind der Hormonstatus, altersbedingte Veränderungen sowie der Lebensstil.

Wer sich jetzt also an der Cellulite wirklich stört, kann etwas dagegen tun um diese zu vermindern:

Muskulatur aufbauen und Körperfett abbauen:
Ein straffes Hautbild beruht auf einem starken Bindegewebe und einer geringen Fettschicht. Durch regelmäßiges und gezieltes Training baust du Muskeln auf und regst den Fettstoffwechsel an, dadurch wird das Unterhautfettgewebe reduziert und die Fettzellen verkleinern sich: deine Haut wirkt straffer. Je mehr Muskelmasse vorhanden ist, desto mehr Kalorien werden verbrannt, denn die Stoffwechselaktivität der Muskelzellen ist höher als die der Fettzellen.
Gezieltes Muskelaufbautraining für Beine, Bauch und Po sind dabei äußerst effektiv. Die Haut wird wieder glatter, durch die gewonnene Muskulatur. Ideal sind 30 Minuten Training drei Mal die Woche. 

Ausreichend Flüssigkeit:

Trinken ist für die Straffung der Haut ganz wichtig, mindestens zwei Liter Flüssigkeit täglich sind empfehlenswert. Besonders entschlackend und verdauungsfördernd soll ein Glas warmes Leitungswasser morgens nach dem Aufstehen wirken. So unterstützt du die natürliche Regeneration deiner Haut.

Gesunde und ausgewogene Ernährung:
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung hilft einerseits beim Abbau der Fettzellen. Andererseits kann die Zufuhr an wichtigen Vitalstoffen wie Vitaminen und Mineralien das Hautbild bis zu einem gewissen Grad positiv beeinflussen. Esse regelmäßig ausreichend Obst und Gemüse. Vor allem Lebensmittel mit Vitamin C, wie Orangen, Kiwi, Paprika und Brokkoli. Diese wirken antioxidativ und stärken möglicherweise auch das Bindegewebe.
Proteine (Eiweiße) sind wichtig für den Muskelaufbau und die Fettverbrennung. Sie stecken zum Beispiel in Hülsenfrüchten und Fleisch.
Kollagen ist der Hauptbestandteil des Bindegewebes, für seine Produktion braucht der Körper Aminosäuren, die z. B. in Eiern, Soja und Lupinen reichlich vorhanden sind.

Was du lieber vermeiden solltest:
gesättigte Fettsäuren (verlangsamen den Stoffwechsel)
raffinierten Zucker (beschleunigt den Abbau von Kollagen)
Salz (bindet Wasser im Körper)
Kaffee (wirkt venenverengend und verlangsamt dadurch die Durchblutung)
gesüßte Getränke und Säfte (beschleunigen den Abbau von Kollagen)
Alkohol (begünstigt Wassereinlagerungen und hemmt den Fettabbau)
Zigaretten (begünstigen Wassereinlagerungen und hemmen den Fettabbau)

Wassereinlagerungen reduzieren:
Wassereinlagerungen in den Beinen begünstigen das Auftreten von Cellulite. Wassereinlagerungen können z.B. durch die Reduktion von Alkohol, Salz und Zucker, die Aufnahme von kaliumreiche Lebensmittel und vorallem Massagen reduziert werden. Unsere „Normatec Recovery Boots“ helfen dir durch einen speziellen Massagerythmus deinen Beinumfang und die Wassereinlagerungen zu reduzieren. Buche dir direkt nach Wiedereröffnung deine Probesession und spüre es selbst.

Wenn du noch mehr Unterstützung von uns brauchst, um einen Trainingsplan zu bekommen, welcher der Cellulite den Kampf ansagt und noch mehr Tipps zur Ernährung brauchst, melde dich in deinem Club.

Deine Trainer*innen sind für dich da.

 

Geschrieben von Eva Kostka

27. November 2020
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