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Unser Mitglied des Monats im Juni

Silke erzählt uns ihre Erfolgsgeschichte

 

Liebe Mrs. Sporty-Frauen,

als ich zusagte, für den Monat Juni einen Bericht in der Rubrik „Unser Mitglied des Monats“ zu schreiben, da dachte ich, dass dies sicher keine große Sache und schnell erledigt sei. Nun stelle ich fest, dass es mir ziemlich schwerfällt, über mich zu schreiben.

Ich wohne seit einigen Jahren in Schmargendorf und kenne das Sportstudio in der Reichenhaller Straße mindestens genauso lange. Mein Weg hat mich sehr oft daran vorbeigeführt, aber zu mehr als einem verstohlenen Blick oder einem kurzen Stopp vor den Fenstern, um von den Erfolgen verschiedener Frauen zu lesen, ist es nicht gekommen. Oft habe ich gedacht, dass ich dringend auch regelmäßig was tun müsste, habe mich aber immer schnell darauf zurückgezogen, dass ich keine Zeit und zu viel Arbeit habe und Sportstudios und das „Geackere“ an Geräten sowieso nicht mag. Ich habe das früher immer wieder mal versucht, habe aber nie lange durchgehalten und war dann spätestens nach einem halben Jahr nur noch ein Name auf einer Karteikarte und eines dieser zahlenden Mitglieder.

Nun ist es wirklich nicht so, dass ich mich nicht gerne bewege, aber ich stelle immer wieder fest, dass mir das in der freien Natur am meisten Spaß macht. So wandere ich schon einige Jahre regelmäßig allein und in kleinen Gruppen im Berliner Umland, fahre aber auch immer wieder zum Wandern in die Berge, die ich sehr liebe. Auch meine Reisen durch Südostasien und durch Kanada und Alaska waren immer intensive Wanderreisen.

2014 war eines meiner schwierigsten Jahre: der Tod meiner Schwester, der Wechsel der Arbeitsstelle und damit verbunden ein enormes Arbeitspensum und im Oktober dann eine schwerere Operation. Danach folgten zwei völlig überlastete Jahre, in denen ich über 20 kg zunahm und nur noch Kraft für die Arbeit hatte. Treffen mit Freunden, Kultur, ein gutes Buch, Bewegung – FEHLANZEIGE!

„Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.“ – Es kam, wie es kommen musste: Ich erlitt einen Bandscheibenvorfall, entwickelte eine chronische Schmerzstörung und mein linker Arm und die linke Schulter gehorchten mir nicht mehr. Da war ein enormer Leidensdruck.

Heute glaube ich, dass ich leider genau diesen Leidensdruck brauchte, um vor knapp einem Jahr mutig und ganz bewusst meinen Fuß über die Schwelle des Mrs. Sporty-Studios zu setzen. Ich konnte und wollte so nicht mehr weitermachen. Meine allerbeste Entscheidung 2017!!

Es vergeht immer noch kein Tag, an dem ich nicht von Herzen dankbar dafür bin, dort „gelandet“ zu sein, denn ich habe mich von Anfang an sehr wohl und aufgehoben, kompetent beraten und freundlich begleitet gefühlt. Ich habe schnell gemerkt, dass mir diese Art Zirkeltraining ohne schwere Sportgeräte sehr liegt und mir die lockere und fröhliche Atmosphäre unter den Frauen sehr gefällt. Klasse ist auch, dass man immer eine kompetente Ansprechpartnerin zur Seite hat, die freundlich korrigiert, so dass sich Fehlhaltungen gar nicht erst manifestieren. Dem gesamten Mrs. Sporty-Team an dieser Stelle einfach mal tausend Dank fürs Unterstützen, Ermutigen, Motivieren, Aufmuntern, Vorturnen etc. .

Nach einem knappen Jahr ist sehr viel passiert: Ich habe 23 kg abgenommen, meine Ernährung umgestellt, trainiere regelmäßig und immer noch mit großer Freude, mache Shiatsu und meditiere wieder, mein linker Arm gehorcht mir meistens richtig gut und die Schmerzen sind fast weg. Ich fühle mich fit, kräftig, glücklich und bin sehr viel gelassener mit mir selbst geworden.

Ergänzend zu meinem Training treffe ich mich einmal im Monat mit Alex zur Einzeltrainingsstunde. Dem Alex gebührt an dieser Stelle mein großer Dank, denn seine Begleitung, seine Tipps und das intensive Training bei ihm motivieren mich einmal mehr, mich zu fordern, mal mutig an meine Grenzen zu gehen, auszuprobieren und geduldig und beharrlich zu bleiben. Es lohnt sich!!

Ich wünsche uns allen weiterhin viel Freude und gutes Gelingen und danke dem gesamten Team von Herzen.

 

01. Juni 2018
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