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Erfolgsgeschichte Oktober 2021

Als ich im Mai 2021 die Diagnose Brustkrebs erhielt, war das ein großer Schock für mich. Bislang war ich in meinem Leben selten krank gewesen und hatte die Vorstellung, dass ich durch gute Ernährung und regelmäßige Bewegung, wie Spazierengehen oder Fahrradfahren bereits genug für meine Gesundheit tue. Auch in der Coronazeit hatte ich längere regelmäßige Spaziergänge unternommen.

Als mir der behandelnde Arzt dann mitteilte, dass ich künftig regelmäßig Sport mit dem Ziel des Kraftaufbaus machen müsse, traf dies nicht gerade auf Begeisterung von meiner Seite. Er eröffnete mir, dass ich dreimal in der Woche so intensiv trainieren müsse, dass ich ins Schwitzen käme. Dies sei wichtig und die beste Prophylaxe, um langfristig wieder gesund zu werden und gesund zu bleiben. Seine Erfahrung sei allerdings, dass Frauen das Schwitzen - anders als Männer - vermeiden würden. Womit er zumindest in meinem Fall Recht hatte.
Auch für die Bewältigung der Chemotherapie sei der regelmäßige Sport extrem wichtig, damit der Muskelabbau und die im Rahmen der Chemotherapie auftretende Fatigue in Grenzen gehalten würde.

Da Mrs.Sporty für mich wohnortnah erreichbar ist, wollte ich mir dieses Angebot auf jeden Fall ansehen. Ich war begeistert, dass es sich nicht um eine typische „Muckibude“ mit den entsprechenden Geräten handelt. Auch das Konzept des individuellen Trainings, das sich an selbst gesetzten Zielen orientiert und notfalls mithilfe der App auch Zuhause durchgeführt werden kann, fand ich sehr passend für meine Situation.
Ich fühlte mich bei Mrs.Sporty sofort wohl, da ich offen mit meiner Krebserkrankung umgehen konnte und von Jaci, Kimi und Birgit auf sehr einfühlsame Weise aufgenommen und eingeführt wurde. Ich hatte das Gefühl, dass ich das Training meiner jeweiligen Verfassung anpassen darf, ohne deswegen schief angeguckt zu werden - was gerade in dieser Zeit, in der eine besondere Verletzlichkeit vorliegt, besonders wichtig ist.

Sehr angenehm finde ich auch, dass die Übungen mich zwar anstrengen, aber nicht grundsätzlich überfordern. Nach zwei Monaten merke ich, dass mir einige Übungen inzwischen leichter fallen, was sich wirklich super anfühlt. Natürlich gibt es auch Tage, an denen der Körper von der … …Chemotherapie so beansprucht ist, dass ich das Training nur reduziert oder gar nicht durchführen kann. Aber meistens versuche ich es dann am nächsten Tag erneut, was auch häufig funktioniert. Bislang konnte ich das Training in fast allen Wochen dreimal durchführen - wenn auch nicht immer an den von mir geplanten Tagen.

Da ich jetzt andere Substanzen als zu Beginn der Chemotherapie erhalte, wurde das Trainieren des Gleichgewichtssinns wichtiger. Ich bin sehr froh, dass ich bereits seit Beginn Übungen in meinem Training hatte, in denen das Gleichgewicht eine Rolle spielte – so kann ich gut einschätzen, inwieweit sich die Chemotherapie auswirkt und in welcher Verfassung ich körperlich gerade bin.

Darüber hinaus wurden einige Übungen ausgewechselt, um den Gleichgewichtssinn noch stärker zu fordern…. In den Pausen zwischen den Übungen benutze ich nun bei Mrs.Sporty ein mechanisches Wackelboard, um möglichst viele Muskeln einzubeziehen.

Ich bin superfroh, dass ich ein so motivierendes und unterstützendes Sportangebot gefunden habe.

30. September 2021
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