Regelmäßige Bewegung und mehrere Kilos abnehmen: So lautete die Empfehlung der Ärzte, als sie Sabine M. aus Halle vor zehn Jahren aus dem Krankenhaus entließen. Mit erst 54 Jahren hatte sie einen Herzinfarkt erlitten und vier Bypässe gelegt bekommen. Doch es dauerte noch viele Jahre, bis sie das richtige Training fand. Dafür kamen die Erfolge dann umso schneller: 24 kg hat sie in nur elf Monaten abgenommen, seit sie jede Woche mehrmals bei Mrs.Sporty trainiert und ihre Ernährung umgestellt hat. Dieses Ergebnis verblüfft nicht nur Sabine, ihr gesamtes Umfeld ist begeistert. Sie genießt ihr neues Leben in vollen Zügen, schmiedet Reisepläne und versagt sich nichts. Dabei war nach dem Herzinfarkt im Jahr 2004 lange Zeit unklar, ob sie überhaupt überleben würde. „Es stand auf der Kippe. Aber ich habe der Krankheit keinen Raum gelassen“, begründet sie das Wunder. Der Ausspruch „Angst vor morgen kommt immer einen Tag zu früh“ des Ordenspriesters Phil Bosmans wurde zu ihrer Lebensmaxime. „Ab und zu schlemme ich auch. Ganz  ohne schlechtes Gewissen. Durch das Training habe ich Muskeln aufgebaut. So ist die Gefahr zuzunehmen gering.“ 

Auf der Suche nach dem passenden Training

„Mein Arzt konnte kaum glauben, dass ich so viel Gewicht verloren habe und wollte wissen, wie ich das denn geschafft hätte“, erzählt Sabine stolz. Denn abzunehmen ist für Herzpatienten besonders schwer. Eine Nebenwirkung der lebensnotwendigen Herztabletten besteht darin, dass man zunimmt. Hinzu kommt, dass Menschen mit Herzerkrankung beim Training ganz besonders auf ihre Belastungsgrenzen achten müssen. Daher trainierte Sabine nach dem Infarkt in einer Versehrtensportgemeinschaft. „Das hat nichts gebracht, denn dort ging man nicht auf meine individuelle Situation ein“, erklärt sie rückblickend. Weil Sabine die Ratschläge der Ärzte ernst nimmt und sich mehr bewegen will, begann sie zu walken. „Beim Walken fehlte mir die Kontrolle eines erfahrenen Trainers, um sicher zu sein, in den Grenzen meiner Belastbarkeit zu trainieren.“

Die Lösung lag, wie so oft, ganz nah. Auf der Suche nach Alternativen ging Sabine im April 2014 in den Mrs.Sporty Club, der zu Fuß nur fünf Minuten von ihrer Wohnung entfernt liegt. 102 Kilogramm wiegt sie zu diesem Zeitpunkt. Sie informiert sich, absolviert ein Probetraining inkl. Körperanalyse, lässt sich beraten und meldet sich begeistert an: „Eigentlich habe ich Vorbehalte gegen Fitness-Clubs. Mrs.Sporty ist aber ganz anders und hat mich gleich überzeugt.“ Das Trainerteam stimmt das Trainingsprogramm auf Sabines Gesundheit und ihre Kondition ab und gibt ihr eine individuelle Einweisung in die Übungen. Besonders begeistert ist Sabine, dass sie auch während des Trainings individuell betreut wird. Ihr Trainerteam achtet darauf, dass Sabine in dem für sie idealen Bereich trainiert und sich nicht mehr belastet als ihr guttut. Auch die Kontrolle von Blutdruck und Puls gehört ganz selbstverständlich zum Programm dazu.

Abnehmen ohne zu hungern

Weil Sabine sich wieder mehr Lebensqualität wünscht, beginnt sie parallel mit dem Ernährungsprogramm von Mrs.Sporty und stellt ihre Ernährung vollständig um: „Ich musste nicht hungern und so purzelten die Kilos wie von selbst.“ Sabines Anfangsbegeisterung ist ungebremst, auch, weil sie sich bei dem Training im kleinen Kreis wohl fühlt. Seit ihrer Anmeldung trainiert sie daher regelmäßig im Club: „Bei Mrs.Sporty zu trainieren ist mir zu einem Bedürfnis geworden“, erklärt die heute 64-Jährige. Heute fühlt sich Sabine fitter und jünger. Dass sie aufgrund ihrer Herzkrankheit Rentnerin ist, kann man sich kaum vorstellen, wenn man die dynamische und lebensfrohe Frau sieht. Tatsächlich ist sie auch gesünder, seit sie bei Mrs.Sporty trainiert: „Mein Blutdruck ist deutlich besser, ich bin beweglicher und habe viel mehr Ausdauer und Power.“ Durch das Training beziehungsweise die verstärkte Durchblutung wird das Wachstum neuer Blutgefäße angeregt, was Sabines Herz nach dem Infarkt kräftigt.

Wie gut ihr das Training tut, hat sie auch an ihren Gelenken bemerkt: In Brasilien hat sie sich das Bein gebrochen. Zurück blieb eine starke Gehbehinderung. Doch selbst die ist dank des Trainings verschwunden. Als erstem fiel das ihrem Mann auf: „Er meinte eines Tages, dass sich meine Art zu gehen vollkommen verändert habe. Als wir uns dann die letzten Urlaubsvideos angeschaut haben, konnte ich auch deutlich sehen: Die Gehbehinderung ist fast ganz verschwunden.“     

Zukunftspläne schmieden

Dass sie jetzt leistungsfähiger ist, steigert auch die Unternehmenslust von Sabine. Die Hallenserin war schon auf der ganzen Welt – von der Südsee bis Japan, von Neuseeland bis Hawaii. „Früher bin ich viel gefahren, konnte manches nicht mitmachen, gerade wenn es bergauf ging. Heute kann ich mithalten und kilometerweit laufen.“ Sogar auf dem Machu Picchu in Peru war sie im letzten Jahr. „Bei der Höhe geht manch‘ Gesundem die Puste aus“, lacht sie. Ihr sportliches Ziel ist es, noch drei Kilogramm abzunehmen. Sabine freut sich auf die nächste Routine-Kontrolle bei ihrem Arzt. Denn seit dem letzten Check ist sie noch ein paar Kilo leichter geworden. „Der wird Augen machen“, ist sie sich sicher.

26. Mai 2015
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