Junger Spinat – Popeyes Lieblingsessen

Hol dir jetzt den Frühling auf den Teller: Der milde, junge Spinat ist das erste Frischgemüse, das aus der heimischen Freilandproduktion im März auf den Markt kommt. Er ist besonders reich an Vitaminen und Mineralstoffen – Popeye schwört darauf. Die zarten Blätter solltest du am besten roh in Form von Salat mit einem feinen Dressing verzehren – denn im Vergleich zum reiferen Winterspinat ist junger Spinat weniger herb und er enthält weniger Nitrat.

Was du über Spinat wissen solltest

A propos Nitrat: Spinat nimmt während der Wachstumsphase Nitratsalze aus dem Boden auf. Die sind für den Menschen zunächst harmlos. Allerdings wandeln sie sich durch Bakterienbefall schnell in giftiges Nitrit um – etwa, wenn das Gemüse länger bei Zimmertemperatur gelagert wird. Um dies zu vermeiden, ist es wichtig, den Spinat gründlich zu waschen, möglichst kühl zu halten und schnell zu verwenden. Wenn du frischen Spinat in ein feuchtes Tuch wickelst, hält er sich maximal zwei Tage im Kühlschrank.

Die Nährstoffe im Überblick

Das zarte Blattgemüse ist ein Fit- und Schlankmacher. Mit nur 22 Kalorien pro 100 Gramm ist Spinat äußerst kalorienarm und enthält reichlich Vitalstoffe:

  • Provitamin A: stärkt die Sehkraft
  • Vitamin C: unterstützt das Immunsystem
  • Vitamin B6: sorgt für einen normalen Energiestoffwechsel
  • Vitamin K: sorgt für eine normale Blutgerinnung
  • Folsäure: unterstützt die Zellteilung

Außerdem: Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan und Eisen – letzteres ist für die Bildung von roten Blutkörperchen und den roten Blutfarbstoff verantwortlich. Auch wenn sein Eisengehalt jahrelang überschätzt wurde, enthält Spinat in der Tat mehr Eisen als zum Beispiel Rotkohl oder Kopfsalat.

So verwendest du das Blattgemüse

Junger Spinat ist ein Genuss, wenn er zum Beispiel zusammen mit gerösteten Walnusskernen als Salat zubereitet wird. Probier‘ doch einmal unsere Walnuss-Vinaigrette – sie passt nicht nur hervorragend zu Feldsalat, sondern auch zu jungem Blattspinat. Roh ist junger Spinat auch ein gesunder Bestandteil grüner Smoothies.

Du kannst ihn aber auch blanchieren oder dünsten, zu Spinatküchlein verarbeiten oder mit etwas Butter oder Olivenöl als Beilage anbieten. Falls doch etwas übrig bleibt, ist es wichtig, den Spinat zügig abzukühlen, damit sich kein gesundheitsschädliches Nitrit bildet. Am besten ist es, wenn du ihn sofort in ein sauberes Gefäß umfüllst und zugedeckt in den Kühlschrank stellst. Dann darf Spinat am nächsten Tag ohne Bedenken wieder aufgewärmt werden.

03. März 2016
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