Vegan ist derzeit total angesagt. Die Gründe für eine vegane Ernährung sind sehr unterschiedlich: Es können gesundheitliche Gründe sein oder ethische, eine Allergie oder eine Laktose-Intoleranz. Manch einer hat bei den vielen Lebensmittelskandalen den Appetit verloren und ernährt sich jetzt lieber vegan. Das Ergebnis ist aber immer dasselbe: Veganer sind in der Regel gesünder, fitter und schlanker, sie sind leistungsfähiger und fühlen sich jünger.

Viele dieser positiven Effekte der veganen Ernährung hängen damit zusammen, dass Veganer seltener Übergewicht haben. Denn Übergewicht ist für viele Zivilisationskrankheiten verantwortlich. Indem du dich vegan ernährst, kannst du Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes vorbeugen und sogar den Verlauf bereits bestehender Erkrankungen verbessern. Eine vegane Ernährung kann dich vor Krebs, Darmerkrankungen, Gelenkbeschwerden und Migräne schützen und trägt so zu deiner Fitness bei.

 

Vegan leben heißt gesund leben und abnehmen

Bei einer veganen Ernährung stehen Obst und Gemüse ganz oben auf dem Speiseplan. Das hat Auswirkungen, denn: Obst und Gemüse enthalten besonders viele Antioxidantien. Sie schützen dich vor freien Radikalen. Freie Radikale werden für Krebs, Herz-Erkrankungen oder vorzeitiges Altern verantwortlich gemacht. Außerdem sind Obst und Gemüse echte Schlankmacher – im Unterschied zu tierischen Lebensmitteln. Sie liefern kein Fett und kaum Kalorien. Die Folge: Durch eine vegane Ernährung nimmst du ab.

 

Iss vegan und nimm ab

Wenn du also abnehmen, fit und leistungsfähig werden willst, kann dir eine vegane Ernährung dabei helfen. Allerdings solltest du nicht einfach alle tierischen Lebensmittel von deinem Speiseplan streichen. Achte darauf, dass du sie durch pflanzliche Eiweißlieferanten ersetzt und dass du dich ausgewogen ernährst.

Auf deinen veganen Speiseplan gehören neben Obst und Gemüse vor allem Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen, Vollkornprodukte und gesunde Fette wie Rapsöl. Reichlich Hülsenfrüchte enthält übrigens die Mrs.Sporty Sommergemüsesuppe mit dicken Bohnen und Erbsen. Das ist leicht, lecker und sehr sättigend!

Greife bei einer veganen Ernährung außerdem oft zu so genannten Superfoods. Sie sind besonders reich an sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Hol dir die Power der Superfoods und probiere einmal unsere Mrs.Sporty Rezepte mit Chiasamen, Gojibeeren und Walnüssen. Bei dem Feldsalat mit Walnüssen brauchst du nur den Honig durch Ahornsirup zu ersetzen, schon hast du ein köstliches veganes Gericht.

Steigere deine Fitness durch eine gesunde vegane Ernährung

Wenn du dich vegan ernähren willst, solltest du wissen, dass manche Vitamine und Mineralstoffe in pflanzlichen Lebensmitteln nur in sehr geringen Spuren vorhanden sind. Manche können zudem vom Körper weniger gut aufgenommen werden als aus tierischen Lebensmitteln. Wir haben für dich Tipps zusammengestellt, wie du trotz veganer Ernährung alle Vitamine und Mineralstoffe in ausreichender Menge erhältst:

  • Vitamin B12 kommt fast nur in tierischen Lebensmitteln vor. Wenn du dich vegan ernährst, kannst du die Versorgung durch Tabletten oder eine angereicherte Zahnpasta sicherstellen. Denn Vitamin B12 ist sehr wichtig für den Zellstoffwechsel, das Nervensystem und die Bildung roter Blutkörperchen.
  • Vitamin B2 ist wichtig für den Stoffwechsel. Es steckt reichlich in dunklem Blattgemüse, Brokkoli, Kohl, Amaranth und Haferflocken. Greife daher bei einer veganen Ernährung besonders oft zu diesen gesunden Lebensmitteln.
  • Sorge dafür, dass deine Vitamin-D-Depots aufgefüllt sind, indem du regelmäßig in der Sonne spazieren gehst.
  • Veganer nehmen meist mehr Eisen auf als Fleischesser. Pflanzliches Eisen steckt reichlich in Bohnen, grünem Gemüse, getrockneten Früchten oder Hirse. Unser Tipp: Wähle als Grundlage für das vegane Couscous-Rezept von Mrs.Sporty Hirse statt Weizen. Schon bekommst du eine Extraportion Eisen. Aber: Pflanzliches Eisen ist für den Körper schwerer zu erschließen. Als Veganer kannst du ihm die Arbeit erleichtern, indem du gleichzeitig Vitamin C zu dir nimmst, beispielsweise durch ein Glas Orangensaft.
  • Auch bei einer veganen Ernährung ist es wichtig, dass dein Körper ausreichend mit Jod versorgt wird. Nutze daher jodiertes Speisesalz.
  • Zink zieht sich dein Körper aus Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten. Die solltest du bei einer ausgewogenen veganen Ernährung ohnehin in ausreichendem Maße zu dir nehmen.
  • Kalzium ist wichtig für die Knochen. Viele glauben, dass man es nur durch Milchprodukte in ausreichender Menge aufnehmen könne. Keine Sorge: Gemüse wie Brokkoli, Fenchel und Kohl, aber auch Rucola, Sesam, Haselnüsse, Mandeln, Brunnenkresse und Petersilie sind gute Kalzium-Lieferanten. Ernähre dich ausgewogen vegan, dann nimmst du ausreichend Kalzium zu dir. Außerdem gibt es mit Kalzium angereicherte Soja- und Reisdrinks und kalziumreiches Mineralwasser. Das ist ideal für Veganer. Hast du eigentlich gewusst, dass Fleisch ein Kalziumräuber ist?

Du brauchst übrigens keine Angst zu haben, zu wenig Proteine für den Muskelaufbau zu dir zu nehmen, wenn du dich vegan ernährst. Dein Bedarf wird auch bei einer veganen Ernährung durch Pflanzen allemal gedeckt. Hervorragende pflanzliche Proteinquellen sind Hülsenfrüchte, Süßlupinen, Nüsse, Samen und Getreide. Unser Protein-Kick-Tipp: Variiere doch einmal unser veganes Couscous-Gericht, indem du den Couscous durch Quinoa ersetzt. Denn Quinoa ist mit 13,8 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm ein Top-Eiweißlieferant. Lass es dir schmecken!

12. Oktober 2016
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