Erdbeerzeit ist die schönste Zeit

Von Mai bis September ist es wieder soweit: Auch hierzulande gibt es frische Erdbeeren, die du entweder selbst pflücken oder in jedem Supermarkt kaufen kannst. Die beliebte Frucht eignet sich für vielerlei Süßspeisen und zur Herstellung von Konfitüre, schmeckt pur oder auch als Salsa zu pikanten Gerichten. Außerdem ist sie ein Vitamin-C-Wunder mit wenigen Kalorien.

Sortenreiche Früchte

Erdbeeren wurden schon in der Steinzeit verzehrt, heute sind sie fast auf der ganzen Welt zu finden. Insgesamt gibt es an die 1.000 verschiedene Sorten – die sich nach Form, Farbe, Geschmack und Festigkeit des Fruchtfleisches unterscheiden. Die verschiedenen Sorten eint der herrlich süße und erfrischende Geschmack, der besonders gut in Kombination mit Milchprodukten zur Geltung kommt – sei es im Joghurt, im Sojadrink oder mit einem Klecks Sahne.

 

Schon gewusst? Erdbeeren sind Sammelnussfrüchte

Erdbeeren gelten als Königen der Beeren, obwohl sie botanisch gesehen zu den Sammelnussfrüchten gehören: Der rote Fruchtkörper ist eine Scheinfrucht, auf der die so genannten Nüsschen sitzen. Was wir essen, ist also streng genommen die fleischig verdickte Blütenachse, die die Nüsschen trägt. Tut dem Geschmack aber keinen Abbruch!

 

Die Nährstoffe im Überblick

Erdbeeren sind Schlankmacher mit nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm. Sie enthalten jede Menge Vitamin C – sogar mehr als Orangen und Zitronen. Darüber hinaus Folsäure – die besonders für Schwangere wichtig ist (mehr zum Thema: Fit in jeder Lebenslage – Schwangerschaft) – und Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Eisen, Zink und Kupfer. Außerdem stecken in Erdbeeren viele Polyphenole. Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe, die dabei helfen sollen, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.

 

Wichtiges zu Haltbarkeit und Verwendung

Leider sagt die rote Farbe nicht unbedingt etwas über den Reifegrad und Geschmack der Erdbeeren aus, schließlich gibt es auch hellrote Sorten. Worauf du aber beim Kauf achten solltest, ist eine durchgehende Färbung der Früchte.

Am besten schmecken Erdbeeren frisch gepflückt vom Feld. Denn: Erdbeeren eignen sich zum Sofort-Verzehr! Die süßen Früchte verlieren schon nach wenigen Stunden an Aroma, deshalb gilt es, sie möglichst bald zu essen. Das ist auch der Grund, warum heimische Erdbeeren mit geringen Transportwegen besser schmecken als Importware.

Ungewaschen und abgedeckt kannst du die Erdbeeren maximal zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren, ein flacher Behälter verhindert dabei Druckstellen. Wichtig: Beschädigte oder schimmelige Früchte unbedingt entfernen, damit sie die anderen nicht anstecken!

Bevor du sie isst, solltest du die Erdbeeren im stehenden Wasser waschen – nicht unter dem fließenden Wasserstrahl. Anschließend den Stiel und die Kelchblätter entfernen und dann kann es losgehen mit leckerem Erdbeergenuss ohne Reue!

 

So schmecken Erdbeeren besonders gut

Eine erfrischende Vitamin-„Bombe“ ist unser Gojibeeren-Smoothie (Mrs.Sporty Rezept-Tipp: Gojibeeren-Smoothie). Wenn Du ihn fruchtiger magst, nimm einfach weniger Banane und mehr Erdbeeren. Du erwartest Gäste zum Kaffee? Dann biete ihnen eine fruchtige Beeren-Tarte (Mrs.Sporty Rezept-Tipp: Fruchtige Beeren-Tarte) an.

Ein leichter und exotischer Nachtisch sind Erdbeeren mit grünem Pfeffer.

Dafür brauchst du für vier Personen:

  • 800 g Erdbeeren
  • 3 EL Balsamico-Essig
  • 4 EL Zucker
  • 1/4 gestrichenen gemahlenen schwarzen TL Pfeffer oder Pfeffer aus der Mühle

Mische zuerst vorsichtig die Erdbeeren mit dem Balsamico und dem Zucker. Bestreue die Erdbeeren erst kurz vor dem Servieren mit dem Pfeffer.

Wir wünschen dir einen guten Appetit!

23. Juni 2016
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